nVPN – ein komplizierter VPN Anbieter im Test / Erfahrung

nVPN Testvideo

nVPN im Test

Geschwindigkeit

In dieser Kategorie erreicht der Anbieter hohe Werte an denen es nichts auszusetzen gibt. Auch der Verlust bei der Latenz ist minimal. Ich erreiche 100Mbit/s bei meinem Internetanschluss, mit der VPN Verbindung immerhin noch über 90Mbit/s.

Ohne nVPN

Mit nVPN

Funktionen

nVPN bietet folgende Features:

  • Portweiterleitung
  • Portswitch
    • nur einmalig
    • permanent
  • Verbindung zu anderem Server
    • wechsel 1x gratis
    • weitere wechsel Kostenpflichtig
    • kompliziert
  • eigene Software
  • verschiedene Protokolle verfügbar
    • OpenVPN
    • L2TP
    • IPSec
  • Proxy verfügbar
    • Squid
    • Socks5
  • Server
    • 60 Server
    • 39 Länder

Server Switch

 

Das wechseln des Servers muss im Webinterface oder in der (inoffiziellen) Software durchgeführt werden. Verschiedene *.ovpn Konfigurationsdateien sucht man vergeblich. Vor allem auf Mobilgeräten ist das wechseln des Servers damit sehr umständlich.

Sicherheit

In diesem Bereich kann nVPN punkten! Es werden keine IP Logs angelegt und die IP leakt weder über WebRTC noch über DNS. Die OpenVPN Verschlüsselung genügt hohen Standards (256 Bit AES-CBC / SHA512). Mit nVPN bekommt darüber hinaus noch Zugriff auf einen stunnel, was es möglich macht durch restriktive Firewalls (China, Türkei, …) zu kommen und damit der staatlichen Zensur zu umgehen.

Support

Ich hatte mehrmals Kontakt mit dem nVPN Support um einige Fragen zu klären. Alle fragen wurden schnell und kompetent beantwortet. Darüber hinaus gibt es eine Knowledgebase mit guten Artikeln und Anleitungen.

Benutzerfreundlichkeit

Kommen wir zu einem großen Minuspunkt: Der Benutzerfreundlichkeit von nVPN.

Server switching

Die Probleme fangen schon beim Kauf an: Man kauft erstmal nur Zugang zu EINEM Server und einer einmaligen Möglichkeit den Server zu wechseln. Man kann also nur zu einem festgelegten Server verbunden werden. Möchte man sich nun zu einem anderen Server verbinden muss man dafür zahlen (dazu später mehr). Man bekommt auch nicht verschiedene Konfigurationsdateien um sich unkompliziert verbinden zu können. Ein Server Switch muss manuell im Webinterface oder in der Software durchgeführt werden. Ab dann kann man sich nur noch zu dem neu gewählten Server verbinden.

Eigene Software

nVPN hat eine eigene Software die man aber erst auf Nachfrage erhält, es gibt daher auch keine Dokumentation zu der Software. Diese wird auch nicht beworben oder erwähnt auf der nVPN Webseite. Immerhin können Serverwechsel mit der Software vollzogen werden. Die Software verhindert zudem erfolgreich den IP Leak. Was nicht gut gefällt: Der stunnel kann nicht über die Software benutzt werden: er muss manuell gestartet werden und die Konfigurationsdateien müssen händisch angepasst werden.

Preise

Auf den ersten Blick sehen die Preise gut aus: $40 für einen Jahresaccount. Mit diesem Account kann man sich nur zu einem der 60 vorhandenen Server verbinden. Möchte man Zugriff auf alle Server zahlt man nochmal $80 für ein Jahr. Ich habe das bei noch keinem anderen VPN Anbieter gesehen da man VPNs ja auch gerne für das Umgehen von Geo Restriktionen und dafür muss man entsprechend den Server wechseln. Vergleicht man die Preise mit anderen VPN Anbietern (in diesem Fall AirVPN) kommt nVPN nicht gut weg.

nVPN.net

$40
nVPN.net
6.66666666667

Benutzerfreundlichkeit

2/10

    Speed

    10/10

      Preise

      5/10

        Features

        8/10

          DPI bypass

          8/10

            Software

            7/10

              Pros

              • Speed
              • Protokolle
              • Port Forwarding
              • Support
              • DPI bypass
              • kein Logging
              • Server
              • Killswitch

              Cons

              • Benutzerfreundlichkeit
              • Preis
              • Software auf Nachfrage